Veranstaltungen
Unsere nächsten Treffen werden weiterhin im Parkhotel in Witten sein. Die Mitglieder sind sehr zufrieden mit den Räumlichkeiten und der guten Küche.
Adresse: Parkhotel Witten, Bergerstr.23, 58452 Witten
Am 25.01.2010, um 19:00 Uhr:
Christen Mannherz, zeigt Fotos aus Ihrer letzten grossen Reise durch Finnland.
Es sind tolle Bilder, voller Stimmung, verträumt und mit Tiefgang. Christel fotografiert schon seit vielen Jahren. Christel wirkt auch mit im Projekt der Fotogruppe " FoMa-Witten " Fotomacher Witten, für das Kulturhauptstadtjahr- Ruhr 2010. In der " Local Hero " Woche, werden Fotos von Menschen ausgestellt die anderen Menschen helfen und denen ein Gesicht gegeben wird. Die Ausstellung wird im Juni in der " FEZ-Witten " Forschungszentrum Universität-Witten-Herdecke zu sehen sein
Am 22.02.2010, um 19:00 Uhr:
Luzi Hahn, ließt aus Ihrem Buch " Ausstieg nach Finnland ".
Frau Hahn beschreibt in ihrem Buch: “Ausstieg nach Finnland“,
wie sie – promovierte Amttierärztin- mit Mitte vierzig nach Finnland
übersiedelt. Das Buch beschreibt die mehr oder minder großen
bürokratischen Hürden sowohl in Deutschland als auch in Finnland. Sie
beschreibt den Stress und die Hetzerei vor dem Ausstieg und die
Anfangsschwierigkeiten in Finnland. Bevor ich Ihnen davon erzähle, lassen
wir Frau Hahn selbst sagen, warum ausgerechnet Finnland.
Lesung 4: Warum ausgerechnet Finnland?Liste 1:
Letzte Aktivitäten in Deutschland
Frau Hahn hat ein
rotes Häuschen am Rande eines Dorfes
gekauft.
Sie kommt bei +10° C
Anfang November in Finnland, in Heinäjärvi in Nordkarelien, 30 km von
Joensuu entfernt an. Nach einigen Besorgungen betritt sie ihr Haus. Eisige
Kälte schlägt ihr entgegen, denn vor der jetzigen, relativ milden
Periode, hatte es bereits eine ordentliche Kälte gegeben. Frau Hahn macht
Feuer. Die Öfen ziehen schlecht. Frau Hahn friert in der ersten Nacht
erbärmlich! Selbst schreibt sie:
„Mit mentalen
Beruhigungsformeln, wie ’Wenn Du diese Nacht überlebst, bist du
gewappnet für den Winter’ oder: ’Wenn Du den Winter
überstehst, schaffst du auch den Rest des Lebens.’ versuchte ich mich
in Schlaf zu zittern:“
Ihre Wohnlage und die
Landschaft beschreibt sie wie Folgt:
Lesung 6: Die Wohnlage
im Dorf
Lesung 7: Die
Landschaft
Liste 2: Aktivitäten in Finnland
1
Liste 3: Aktivitäten in Finnland
2
Wenn man das wichtigste erledigt hat, kommt man zum
Grübeln! Die Einsamkeit und die Selbstzweifel überwältigten Frau
Hahn: „Was soll nun werden? Um Himmels willen, was soll bloß
werden?“ Sie beschreibt, wie sie sogar die eigenen Fußspuren vom
Vortag verfolgt, in dem Glauben, ein Besucher wäre an der Tür gewesen.
Frau Hahn hat es auch mit einer Kontaktanzeige versucht - mit Chiffre und
schriftliche Antworten und das in Finnland. In Finnland läuft doch heute
nichts ohne moderne Hilfsmittel. Nokia steht heute nicht für Gummistiefel,
sondern für Handys! Kein Wunder, dass die Anzeige erfolglos
war!
Frau Hahn kann nach eigenen Worten kaum Finnisch. Sie
findet keinen Zugang zu der komplizierten Grammatik. Es gibt – nach ihrer
Aussage - kaum gute Grammatik-Bücher. Die Vokalgymnastik vor dem Spiegel:
„yä“, „öy“ oder „äyö“
bringt sie stets zum Lachen. Auch Übungen, wie „tuuli“,
„tuli“ und „tulli“ klingen in ihren Ohren nicht unbedingt
unterschiedlich. Sie mag aber den melodiösen Klang der finnischen Sprache.
Für sie ist finnisch eine der schönsten Sprachen der Welt, aber sehr
schwer. Sie meint: “Sollte ich mein strammes Lernpensum beibehalten,
dürfte ich davon ausgehen, in annähernd hundert Jahren fließend
finnisch zu sprechen.“ Die erste unerwartete Begegnung mit einem Finnen
gestaltet sich wie folgt:
Lesung 17: Die
Sprache
Denn der winterliche Alltag fordert oft ihre volle
Aufmerksamkeit und Kraft. Da kommen wieder Urbedürfnisse laut fordernd
durch: „ Warum, zum Teufel, ist die Bude noch nicht gehetzt? Wo bleibt der
Kaffee? Wer hat Dir überhaupt erlaubt, bis neuen zu pennen! Was hat der
verflixte Schnee schon wieder vor der Tür zu
suchen.“
Der finnische Winter hält sie schon
ganz schön auf Trab.
Liste 4: Aktivitäten im
Winter
Frau Hahn erlebt ein Highlight des finnischen
Winters in der Silvesternacht:
Lesung 15:
Silvesterfreuden
Ende März kommen die ersten
Frühlingsvorboten. Die Sonne scheint, die Temperaturen klettern
tagsüber an die 20°C-Marke. Die Farben kehren langsam zurück.
Der Gedanke an Sommer ist für Frau Hahn jedoch nicht ganz
geheuer.
Lesung 18: Frühlingsboten
1
Lesung 20: Die Schwäne kommen!
Am 29.03.2010, um 19:00 Uhr:
Treffen wir uns zum gemütlichen Zusammensein bei gutem Essen und anregenden Gesprächen. Wahrscheinlich werden einige schon von Ihren Reiseplänen erzählen.
Am 26.04.2010, um 19:00 Uhr:

Wird Marketta Göbel-Uotila uns Ihr neues Programm
darbieten.
„Jenseits des nördlichen Meeres wohnen die Fenni, von Göttern und Menschen verlassen – arm, aber glücklich“ schrieb der römische Historiker Tacitus im Jahre 98 n.Chr. Einige finnische Forscher glauben, dass die Finnen das älteste Volk Europas sind und heute noch so aussehen, wie die Mammutjäger längst vergangener Zeiten. Wer waren jene „Fenni“, woher kamen sie, wie lebten sie?
An einer PowerPoint-Präsentation entlang wollen wir uns auf die Spurensuche machen und den Stand der Forschung kreativ strapazieren. Herzlich willkommen!
Am 31.05.2010, um 19:00 Uhr:
Treffen wir uns zum gemütlichen Zusammensein, bei gutem Essen und anregenden Gesprächen.
Am 28.06.2010, um 19:00 Uhr:
Werden schon viele im Urlaub sein, trotzdem treffen wir uns in gemütlicher Runde.

Ich wünsche allen Finnlandfreunden ein "Gutes und erfolgreiches
Jahr“